Auch die wesensgemäße Imkerei arbeitet mit Beuten

Die Beute, die Mellifera schon vor vielem Jahren als Wesensgemäß definierte ist eine moderne Trogbeute. Das Bienenvolk findet hier wie in unseren Magazinbeuten genug Platz, vorausgesetzt der Imker stellt den Bienen auch den Platz zur Verfügung. Bei genauerem Hinsehen handelt es sich bei der Mellifera-Trogbeute um eine Abwandlung der Golzbeute, wer noch genauer hinsieht findet gedrahtete Rähmchen in der Bauform Dadant. Einziger Unterschied zu bekannten konventionellen Beuten ist, dass die wesensgemäße Bienenhaltung hier auf den Naturbau des Wabenwerks setzt und keine vorgefertigten Mittelwände zulässt. Dass die Rähmchen geschleudert werden können, sind auch diese gedrahtet.

Die Mellifera Trogbeute (Bild verlinkt)

Mellifera beschreibt unter Melliferas Einraumbeute, dass diese Beute für die Extensive Betriebsweise konzipiert wurde. Intensviv kann diese auch nicht benutzt werden, da diese viel zu groß ist, um mehrmals im Jahr verstellt zu werden. Als Wanderbeute ist sie gänzlich ungeeignet. Der Betrachter des nachfolgenden Videos wird auch feststellen, dass sich die Einraumbeute eigentlich nicht besonders von anderen Trog- oder Kastenbeuten unterscheidet. Nicht unbedingt wesensgemäß ist auch, dass die Honigräume neben dem Brutnest angeordnet werden müssen, aus Platzgründen haben die Bienen auch anders keine Möglichkeit.

Was allerdings die wesensgemäßen Beuten eindeutig von Magazinbeuten unterscheidet ist ihr stolzer Preis. Für eine Melliferabeute bekommt der Imker zwei Hohenheimer Einfachbeuten.