Voraussetzung für das DIB-Etikett

An zwei Lehrgangstagen (meist zwei Samstage) wird den Teilnehmern das Wissen für die Herstellung von Qualitätshonig vermittelt. Obwohl Honig natürlich nur von den Bienen hergestellt wird, erfordert die Verarbeitung des Naturproduktes bis zur Abfüllung ins Glas Fachkenntnisse vom Imker.

Honig ist auch heute noch ein Naturprodukt, dem weder Stoffe hinzugefügt, noch entnommen werden dürfen.

Reiner Naturhonig, also reiner, unbehandelter Honig wird heute kaum noch von Imker in den Verkehr gebracht. Einige Imker bieten noch ungerührten und ungefilterten Honig in Kleinmengen an, ebenso werden geringe Mengen Wabenhonig angeboten. Die Hauptmenge des in Deutschland vermarkteten Honigs ist jedoch gemäß den Kundenwünschen aufbereitet und meist cremig gerührt. Dabei wird jedoch dem Honig nichts hinzugefügt.
Sollte die Kristallisation von Honig weitgehend unterbunden werden, was bei "Tubenhonig" von einigen Kunden gewünscht wird, muss der Honig gefiltert werden. Hierbei werden feinste Pollenreste aus dem Honig entfernt, dass die Kristallation verzögert wird.

Mit diesem Kurs und der nachgelagerten Prüfung erwirbt der Imker den Sachkundenachweis zur Nutzung des DIB Warenzeichens.

Inhalte des Honigkurses sind:(auszugsweise):


Herkunft der Honigrohstoffe
Honigentstehung im Bienenvolk
Hygiene- und Lebensmittelbestimmungen
Honigernte
Honigpflege
Abfüllen und Lagern
das Imker-Honigglas
Warenzeichenbestimmungen
Gefahren für den Honig
Produktpräsentation
Vermarktung
Kenntnisnachweis (Prüfung).