Jahresausflug 2014 zur Landesgartenschau Schwäbisch Gmünd

Die Imkervereine Weinsberg und Mainhardt hatten wieder zum gemeinsamen Jahresausflug mit dem Bus eingeladen. Das Ziel war diesmal die Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd - angelegt zwischen "Himmelsgarten" und "Erdenreich" !

Die Landesgartenschau wollte erwandert werden: sie erstrec kte sich von der historischen Stauferstadt über ein angrenzendes Waldgebiet hinauf zum höher gelegenen Landschaftspark. Entsprechend vielfältig waren die Eindrücke! Das Gebiet auf der reizvollen Hochfläche bei Wetzgau zeigte sic h als "Himmelsgarten". Diesem angeschlossen liegt der große Erlebniswald Taubental als "Himmelsleiter". Das Stadtgebiet Gmünds wiederum zeigte sich als "Erdenreich" der Gartenschau.

Neben vielfältigen Eindrücken von Blumen, Gartengemüse, Ziersträucher und vielfältigem Baumwuchs waren insbesondere auch die nach altem Muster angelegte Felder mit alten Getreidesorten wie Dinkel, Emmerich, einfache Hafer- Gerste- und Weizensorten Besuchermagnet. Viele Ausstellungen erweckten unser Interesse, insbesondere die des Imkervereins Schwäbisch Gmünd, in der vieles aus dem Lebensbereich der Bienen zu bestaunen war.

Nach der Mittagsstärkung bei einem der vielen Imbissangeboten waren die Heilpflanzengärten von Weleda das nachmittägliche Ziel, für die wir eine sehr informative Führung erhielten. Wer etwas für die eigene Pflege und Schönheit tun wollte, konnte sich dazu im Weleda-Shop beraten lassen und einkaufen.

Nach einem gemütlichen Nachmittagskaffee ging die Reise weiter - zum Benediktinerkloster Lorch - gestiftet um 1102 vom Staufer Herzog Friedrich I. und seiner Familie. Bei einem geführten Rundgang erfuhren wir vieles über die wechselvolle Geschichte des Klosters, das im frühen Mittelalter ja auch die Grablege der Staufer war. Das Staufer-Rundbild Im Kapitelsaal (30 m lang und 4,5 m hoch), gemalt von dem einheimischen Maler Hans Kloss in 5 Jahren - fertiggestellt 2002 - zeigt diese anschaulich. http://www.kloster-lorch.com/stauferrundbild.html

Kein Wunder, dass wir nach so vielen Erlebnissen und Erkenntnissen das abschließende Schlemmer-Mahl im Refektorium des Klosters ganz besonders genießen konnten!