in umgekehrt chronologischer Reihenfolge, Namenslisten der Anleiter immer in alphabetischer Reihenfolge

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Der praktische Teil des Neuimkerkurses ist nun beendet

es folgt nur noch im Dezember eine Anleitung zur Restentmilbung mit Oxalsäure und dabei eine Behandlungsmittelausgabe. Die Anleiter bedanken sich bei Ihnen für Ihr Interesse und die gute Mit- und Zusammenarbeit während der diesjährigen Schulungsmaßnahme und wir wünschen Ihnen viel Erfolg und weiteres reges Interesse an der Arbeit mit Ihren Bienen und auch, dass Sie unserem Imkerverein treu bleiben.
Nutzen Sie bitte den Herbst oder Winter für den Besuch eines Honigkurses, der dieses Jahr noch von Nachbarvereinen angeboten wird oder weitere Kurse aus dem Angebot in der Bienenpflege.
Am 10.Oktober 2019 ist die Abschlussveranstaltung des Neuimkerkurses im Rössle in Willsbach geplant, hier erhalten Sie Ihre Zertifikate. Dabei erwartet Sie auch ein interesanter Vortrag.

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Nächste Arbeiten am Heimstand


Ende der ersten Septemberwoche die Verdunstung der Ameisensäure kontrollieren, ggf. auf Zusatzmaßnahme vorbereiten, danach den Dispensor entnehmen und Volk ohne Verdunsterzarge verschliessen. Bis Anfang Dezember alle 2-3 Wochen Kippgewichtskontrolle, bei größeren Gewichtsabnahmen Ursache ermitteln.
Im Dezember, 3 Wochen nach dem ersten Frost - Oxalsäurebehandlung/Restentmilbung

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31.08.2019 - Zweite Ameisensäurebehandlung

Heute wurde die zweite Varroabehandlung gemäß Hohenheimer Behandlungskonzept mit 60%iger Ameisensäure gestartet (bei den meisten Neuimkern hoffentlich auch am Heimstand). Es stehen noch zwei warme Tage an, ab Montag kühlt es etwas ab. Vorher wurde der Auffütterungsgrad grob optisch kontrolliert sowie mittels Kofferwaage das Beutenkippgewicht ermittelt. Zu den Kofferwaagen finden Sie bei Youtube zahlreiche Videos und im Imkerfachhandel entsprechende Kofferwaagen und selbst Wiegevorrichtungen und spezielle Haken. Es reicht aber eine einfache robuste manuelle Kofferwaage vollkommen aus.
Federwaage zur Beutengewichtskontrolle
Ein Zweizarger sollte etwa 23 Kilo Kippgewicht nach Auffütterung aufweisen.
Auch das Anleitervolk wurde durchgesehen. Nach dem misslungenen Versuch bei der Vorbereitung für "Teilen und Behandeln - TuB" die Königin zu finden - wie auch schon bei allen anderen Durchsichten dieses Jahr - saß diese heute auf der zweiten gezogenen Wabe und streckte dem Anleiter die Zunge heraus.

Dafür wurde sie heute endlich gezeichnet, aber auch hier hat sie nicht still gehalten, sondern ist auf der Wabe herumgetanzt. Somit stehen 4 überwinterungsfähige Einheiten noch auf dem "Lehrbienenstand", mit welchen die Restentmilbung im Dezember vorgeführt werden kann. Eine weitere Einheit, der Flugling aus dem TuB-Versuch hat auch eine Königin, ist aber recht schwach. Wir versuchen, diesen mit Brutwaben aus einem anderen Volk zu verstärken, um eine Einwinterungsvolksstärke zu erzielen.
Weitere Bilder in der Bildergalerie

Anleiter: Stephan Langbein

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09.08.2019 - Kontrolle Varroabehandlung und Abwandern auf den Heimstand / Auffüttern


Dies war heute der letzte gemeinsame Anleitungstermin auf der Bienenwiese in Gelmersbach. Nach Auswertung der Varroaschieber wurde von Dieter nochmals Ameisensäure für die bevorstehende Zweitbehandlung ausgegeben. Danach wanderten alle Neuimker mit ihren Bienen auf die Heimstände ab. Die Auffütterung erfolgt am Heimstand.
Anleiter: Dieter Rupp

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02.08.2019 18 Uhr Ameisensäurebehandlung -

Jedes Volk benötigt einen AS-Verdunster Typ Nassenheider oder zwei Liebig Dispensor und jeweils eine Leerzarge!

Beim heutigen Termin war nochmals rege Betriebsamkeit am Lehrbienenstand angesagt. Bei einigen Völkern wurde die Wabenhygiene noch durchgeführt (Brutraumtausch), danach alle Völker auf die Ameisensäurebehandlung vorbereitet. Hierzu wurde ein Gewebegitter ausgegeben, welches nach "Vorlage" von Simon Hummel zwischen Bieben und Dispensor eingelegt wird, um die Bienen aus dem Verdunstungsraum fernzuhalten. Anschliessend wurden die Nassenheider Dispenser mit je 200ml bzw. je zwei Liebigdispenser mit je 100ml in den Verdunstungsraum gestellt, verschlossen und .... siehe Bildergalerie
Weitere Bilder in der Bildergalerie
Anleiter: Stephan Langbein, Dieter Rúpp

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26.07.2019 18 Uhr - Regulärer Anleitertermin Gelmersbach - Wabenhygiene / Brutraumtausch / Füttern




Anleiter: Kurt Klappenecker, Stephan Langbein, Dieter Rupp

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19.07.2019 17 Uhr - Honig schleudern


Das Honigjahr 2019 bleibt - nach dem schon schlechten Ertrag im Vorjahr - hoffentlich eine Ausnahme. Wer letztes Jahr schon über geringe Honigerträge klagte, musste dieses Jahr feststellen, dass schlecht noch steigerungsfähig sein kann. Dieses Jahr waren die Erträge ruinös. Die Neuimker im Kurs Zander (Teil Gelmersbach Wiesle Süd - siehe Bilder) konnten im Schnitt 8 Kilo Lindenblüten/Brombeer/Klee-Honig ernten, ein sehr aromaitscher, klargelber Honig. Die Feuchtemessungen während der Schleuderung ergab Wassergehalte von 17 bzw. 18%, perfekt. Dies war der gesamte Ertrag des Bienenjahres 2019 - Viele Kollegen im Verein kommen mit Ihren Völkern auf ähnliche oder noch geringere Erträge.


Weitere Bilder in der Bildergalerie
Anleiter: Stephan Langbein - Parallel Anleitung in Gelmersbach: Anleiter: Kurt Klappenecker, Dieter Rupp






17.07.2019, 15:30 Uhr - Resthonigentnahme und Beginn TuB beim Anleitervolk


Die Vorbereitungen für die Honigentnahme und die anschliessenden Behandlung nach dem Verfahren TuB begann bereits heute früh. Der Honigraum auf Ebene 3, eine Leerzarge auf Ebene 4 und der Honigraum zum Auslecken auf Ebene 5 wurden abgenommen. Auf Ebene 3 wurde ein frischer "Honigraum" mit bereits ausgeschleuderten honigfeuchten Waben aufgesetzt, darauf dann eine Bienenflucht und auf diese der Honigraum von ehem. Ebene 3 und die Zarge von ehem. Ebene 5.

Bilder dazu in der Bildergalerie


Nun stehen also wieder 5 Zargen übereinander. Alle Bienen aus den oberen beiden Honigräumen wandern nun nach unten in den neuen Honigraum mit den Honigfeuchten Leerwaben und hoffentlich auch einige von unten nach oben.
Zunächst wurden dann am Nachmittag die Honigräume (bienenleer) abgenommen und der Honig "aufgeräumt"



Danach wurde der neue Honigraum mit Bienenflucht abgenommen (Zarge schon prall voll mit Bienen), auf einen frischen Boden gestellt. Das Restvolk (untere beiden Bruträume) wurden zunächst zur Seite gestellt, der neue Boden an den Platz des alten Brutraums gestellt und danach versucht, in den beiden zur Seite gestellten Bruträumen die Königin zu finden... bei 30 Grad und praller Sonne und 2000 Bienen in der Luft eine angenehme Aufgabe :-) Nach 15 Minuten war die Königin noch nicht gefunden und die Stimmung der Bienen näherte sich der der Imker... weshalb die Suche abgebrochen wurde. Die Flugbienen gehen nun ab und sammeln sich hoffentlich nun in der unteren Zarge. Die beiden Bruträume wurden auf die neue Zarge aufgesetzt und die Königinsuche morgen früh fortgesetzt. Leider muss die Königin gefunden und in die untere Zarge umgesetzt werden.


Bis zum 20.07.2019 wurden 4 Versuche unternommen, die Königin in diesem Volk zu finden - vergebens - der Versuch TuB wurde damit abgebrochen. Dem Flugling wurde bereits am Donnerstag ein Brutwabe zugesetzt. Ggf. Schafft es der Fluglich noch, eine Königin nachzuziehen, der Brutling wirt teileingefüttert und danach nach Standard mit AS behandelt
Anleiter: Stephan Langbein





11.07.2019, 19:30 Uhr - Honigernte / Umtragen von Honig


Die Tracht ist in Gelmersbach zu Ende, d.h. es kommen keine merklichen Zuwächse an Nektar in die Beuten. Das ist nun der Zeitpunkt die Ernte einzufahren und die ausreiched verdeckelten Honigwaben zu entnehmen. Wenn wenig rein kommt, verbrauchen die brütenden Völker wieder mehr Honig, als die Natur frischen Nektar liefert und das geht dann zu Lasten der Honigerträge. Was dagegen ein brutfreies Volk leistet, haben wir an dem gebildeten Flugling gesehen. Da hätten wir fast mehr davon machen sollen :-)
Honig aus Völkern, die bis vor vier Wochen noch gefüttert wurden, wird separat entnommen und sepaarat geschleudert, Honigräume von Neuimkern, die bereit eine eigene Schleuder besitzen ebenfalls. Unverdeckelte Honigwaben aus vier schwachen Völkern werden in 1 starkes Völk (Anleitervolk) zum auslecken umgehängt. Waben mit teilverdeckeltem Honig kommen in den Honigraum, teilgefüllte Waben mit wenig Honig kommen in den "Ausleckbereich" teilweise verdeckelte dabei entdeckelt über einer Leerzarge. Vorher bitte alle Honigwaben kennzeichnen, Sie wollen Ihre hinterher ja wieder zurückbekommen. Wir wiegen die Waben, um eine grobe Abschätzung der Honigmenge zu bekommen, die umgehängt wird / Taragewicht wird mit ausgebauter Leerwabe ermittelt).
Völker, denen dabei der vorhandene Honig scharf (also vollständig) entnommen wird, müssen sofort mit Futter und einem frischen Honigraum versorgt werden (leere Waben aus dem alten Honigraum + Ausgleich der entnommenen Honigwaben). Diese Völker sind dann auch kaum mehr Konkurrenten für die spärliche Nektartracht und räubern selber auch nicht. Die Völker werden beschäftigt. Das Absperrgitter fliegt auch raus. Das Flugloch wird auf minimale Größe eingeengt.
Beim starken Völk wird das Flugloch ebenfalls auf kleinste Größe verkleinert. Der Honigraum auf Ebene 3 soll maximal befüllt und verdeckelt werden. Ebene 4 ist eine Leerzarge, der Durchgang zu Ebene 3 wird mit einer Folie ¾ versperrt. Ebene 5 ist dann eine Zarge mit den wenig befüllten Honigwaben (8-9 Stück). Was wir hier treiben wird im Internet oft für das Umtragen von Melizidosehonig (Beispiel https://www.bienenundnatur.de/wp-content/uploads/2016/10/2012-01-Melezitose.pdf ) beschrieben. Zusätzlich ggf. grosser Spanngurt zum sichern des Zargentowers.
Anleiter: Stephan Langbein





05.07.2019, 18 Uhr - Völkerdurchsicht / Honigraumkontrolle


Der Honigeintrag bei den Völkern nimmt deutlich zu. Die Materialschlacht zum Ende des Bienenjahrs steht bevor! Es ist wichtig, dass Sie die untenstehenden Dinge verstanden und das entsprechende Material rechtzeitig zusammen haben, sonst wird es stressig.
Wir nähern uns dem 31.Juli. Der 31.Juli ist für uns das Ende des Bienenjahrs bzw. das Ende der Honiggewinnung. In einigen Völkern habe ich letzten Freitag einiges im Honigraum gesehen oder auch volle Waben im Brutraum, die umgehängt werden müssen. Es wird also auf jeden Fall etwas zum Schleudern geben. Nicht alle Völker sind gleich stark und gleich motiviert, entsprechende Mengen Nektar einzutragen und die Honigwaben zu füllen. Bei vielen wird es halb volle oder mäßig volle Honigwaben im Honigraum haben. Schleudern geht aber erst, wenn der Wassergehalt des Honigs unter 20% liegt und die Waben größten Teils verdeckelt sind. Das hanem wir heute mit einem Honigrefraktometer gemessen, um erste Anhaltspunkte zu bekommen. Die verdeckelten Honigflächen liegen bei 17-18%, der unverdeckelte Honig liegt zum Teil etwas darüber.
Auch haben wir eine Sensorikprüfung des Honigs vorgenommen, man will ja wissen, wie das schmeckt, was man ggf. in zwei Wochen schleudern möchte.
Bilder von der heutigen Anleitung gibt es in der Bildergalerie


Anleiter: Stephan Langbein, Dieter Rupp





28.06.2019, 18 Uhr - Völkerdurchsicht / Honigraumkontrolle


Der Honigeintrag bei den Völkern nimmt deutlich zu. Die Lindenblüte ist im Gange
Anleiter: Kurt Klappenecker, Stephan Langbein, Dieter Rupp





21.06.2019, 18 Uhr - Völkerdurchsicht


Es liegt kein detaillierter Bericht vor.
Anleiter: Kurt Klappenecker





14.06.2019, 18 Uhr - Völkerdurchsicht und Ablegerbildung


Heute stand die Ablegerbildung im Vordergrund. Von einem Volk wurde mittels Flugling/Brutling am Stand ein Ableger gebildet (Demo des Verfahrens) das nochmal bei der Varroabehandlung gezeigt wird (TuB / Oxalsäurebehandlung). Hier blieb die Königin im Brutling. Zudem wurde zur Varroabehandlung der Liebigdispensor und der Nassenheiderverdunster sowie die üblichen Alternativen nochmals vorgestellt, dass sich jeder rechtzeitig das notwendige Material beschaffen kann (falls nicht schon mit der Einsteigerausstattung gekauft).
Anleiter: Kurt Klappenecker, Jörg Kübler, Stephan Langbein, Dieter Rupp



07.06.2019, 18 Uhr - Gelmersbach Gruppe "Wiesle"


Angekommen in Gelmersbach - die Linden blühen noch nicht wobei es vermehrt Sommerlinden sind, die in Gelmersbach stehen, wenige Winterlinden. Dafür blühen nun viele Brombeeren und der Holunder, der für Bienen wenig bringt. Wir füttern schwache Völker weiter. Der Abschluss des Abends wurde in der Gelmersbacher Pizzeria nahe des Anleitungsplatzes durchgeführt - auch mal eine Gelegenheit, evtl. Fragen und Themen zu besprechen. Bilder in der Bildergalerie


Anleiter: Kurt Klappenecker, Jörg Kübler, Stephan Langbein, Dieter Rupp

31.05.2019, 18 Uhr - Schwarmkontrolle und Wanderung nach Gelmersbach


Die Gruppe Eschenau hat sich um 18 Uhr zur Schwarmkontrolle und Wanderung nach Gelmersbach getroffen. Nach der Kontrolle der Völker wurden die Kästen reisefertig gemacht. Flugbienen wurden dabei durch leichtes besprühen mit Wasser durch den Gitterboden davon abgehalten, wieder auszufliegen, eine Stunde wurden rückkehrende Flugbienen in den Kasten gelassen. Punkt 19:30 Uhr wurden die Kästen verschlossen, verladen und nach Gelmersbach umgesiedelt. Dort wurden die Völker auf der vorbereiteten Wiese ab 20:15 Uhr aufgestellt und die Fluglöcher wieder geöffnet. Zum Abschluss gab es ein kühles Bier und Hefezopf für die Imker.
Die Gruppe Buchhorn hat nach der Schwarmkontrolle die Kästen gegen 22 Uhr verschlossen und den Umzug am Samstag morgen durchgeführt. Bilder von den neuen Standplätzen in der Bildergalerie
Anleiter Buchhorn: Kurt Klappenecker, Dieter Rupp, Eschenau: Stephan Langbein

Rückblick auf das Wetter im Mai 2019: Die Honigerträge waren im April und Mai 2019 "unterirdisch". Der April hat kalt geendet, der Mai war kühl und nass, aber im Vergleich der letzten Jahre doch nicht so aussergewöhnlich. Es blühte nur kaum noch etwas.



24.Mai 2019 - 18 Uhr - 7.praktische Anleitung - in Eschenau (Gruppe Zander)


Heute waren nur zwei Neuimker beim Anleitungstermin in Eschenau anwesend. Ein schwaches Volk wurde weiter gefüttert. Bei diesem fanden sich zwei junge Schwarmzellen im Randbereich. Da kein Material zur Ablegerbildung vorhanden war, wurden die Schwarmzellen gebrochen.
Bei der Durchsicht des zweiten Volkes wurde ein Ableger gebildet. Auch hier wurde kein Restfutter gefunden, im Honigraum noch nicht mal eine Wabe, die zur Fütterung des Ablegers tauglich war. Auch hier ist zwingend die Notfütterung angesagt.
Beim Anleitervolk, das im April nach unten erweitert wurde, wurde ein Brutraumtausch vorgenommen (unterer neuer Brutraum auf den oberen Brutraum aufgesetzt) und in den nun oberen Brutraum eine Zweiwabenfuttertasche eingesetzt, welche mit ca. 4 Liter Futterlösung befüllt wurde. Damit das Futter nun nicht in den Honigraum gelangt, wurde der "Honigraum" abgesperrt und zwei Honigwaben mit zusammen etwa einem Kilo Honig entnommen. Diese werden in ein anderes Volk umgesetzt, welches noch größere Honigvorräte hat. Ziel ist es, dass der zweite Brutraum nun vollständig ausgebaut wird, das Volk an Stärke gewinnt und die Brut gut versorgt ist, um in einer Woche bei der Wanderung zu einer Lindentracht in der Lage zu sein, auch Lindenhonig einzutragen. Ein hungerndes Volk wird keinen Nektar in den Honigraum bringen.
Anleiter Eschenau: Stephan Langbein



17.Mai 2019 - 18 Uhr - 6.praktische Anleitung - in Eschenau (Gruppe Zander)

Heute leider nur Durchsicht der Völker auf Schwarmstimmung und Feststellung, dass die 6 verbliebenen Völker in Eschenau kaum noch Futter haben und daher demnächst dringend gefüttert werden müssen. Beim Anleitungsvolk wurde nochmals eine Futterwabe zugehängt, ein schwaches Volk wird bereits mit Zuckerlöung gefüttert. Bitte beim Füttern das Flugloch klein/eng halten, um Räuberei zu minimieren.
Anleiter Eschenau: Jörg Kübler, Stephan Langbein



09/10.Mai 2019 - 17 Uhr - 5.praktische Anleitung - in Eschenau (Gruppe Zander)


Am Donnerstag ist ein Großteil der Neuimker auf einen anderen Stand nahe einem Rapsfeld umgezogen. Der Transport wurde von Kurt Klappenecker, Dieter Rupp und einem Neuimker mittels Anhänger durchgeführt. Ein Teil (6) Neuimker ist noch in Eschenau verblieben. Da die Rapsblüte im oberen Brettachtal bereits am abklingen ist, eignet sich dieser Ausweichstandort nur für zwei bis drei Wochen. Danach wandern wir erneut ins untere Weinsberger Tal. Bis dahin laufen die Anleitungen Freitags parallel an beiden Standorten, ab Mitte/Ende Mai dann nur noch auf dem neuen Standort im "Raum Eberstadt". Die geplante Sammelbestellung für den Dampfwachsschmelzer wird verschoben, bis wir wieder zusammengefunden haben.
Anleiter Brettachtal: Kurt Klappenecker, Dieter Rupp
Anleiter Eschenau: Jörg Kübler, Stephan Langbein

03.Mai 2019 - 17 Uhr - 4.praktische Anleitung - in Eschenau (Gruppe Zander)


Bilder der heutigen Anleitung finden sich in der Bildergalerie. Die Trachtverhältnisse um die Bienenwiese Eschenau sind dürftig. Wir überlegen uns, an einen anderen Standort zu wechseln.
Anleiter: Kurt Klappenecker, Jörg Kübler, Stephan Langbein, Dieter Rupp

28. April 2019 - 17 Uhr - 3.praktische Anleitung - Fortsetzung in Eschenau (Gruppe Zander)


Beim Ersatz/Ausweichtermin waren ca. 10 Neuimker anwesend. Besprochen wurden die beiden Grundformen der Ablegerbildung Brut-/bzw.Königinnenableger sowie der Flugling/Brutling angerissen. Letzteren Ablegertyp muss man nochmals genauer erklären bzw. mit dem Anleitungsvolk vorführen. Spätestens nach der Sommertracht wird die Methode als Behandlungsform gegen die Varroamilbe unter dem Schlagwort "Teilen und Behandeln" nochmals genauer gezeigt, da bei dieser Behandlungsform nichts anderes als eine Brutling/Fluglingbildung erfolgt, jedoch ergänzt mit einer Sprühbehandlung mit Oxalsäure.

Rückblickend auf den April der Vergleich der Wettersituation 2019 mit 2016 um die aktuelle Wettersituation mit dem Kurs aus 2016 vergleichen zu können:


Bei den beiden weisellosen Völkern wurde im einen Volk nun eine junge Königin entdeckt, im anderen Volk wurde die Weiselprobe angenommen und über 10 neue Weiselzellen angelegt: Hoffnung. Bei einem weiteren schwachen Volk (mit Königin aus 2016 oder 2017 wurde empfohlen, die Königin zu entnehmen und eine neue Königin nachziehen zu lassen, da ein Wachstum bisher nicht erkennbar ist. Sonst keine besonderen Vorkommnisse.
Anleiter: Kurt Klappenecker, Stephan Langbein

26. April 2019 - 17 Uhr - 3.praktische Anleitung in Eschenau (Gruppe Zander)


Als Imker sind wir bei unseren Arbeiten immer auch vom Wetter abhängig, weshalb kurzfristige Terminänderungen nötig werden. Bei Regen ist keine vernünftige Anleitung möglich, einzelne Völker können ggf. mit Schirm durchgesehen werden, aber schönes Arbeiten ist das nicht. Wenn der Zeitplan es erfordert, muss auch dann kontrolliert werden. Der heutige Termin wurde 30 Minuten vor Beginn per Mail abgesagt. Für diejenigen, welche diese Mail nicht rechtzeitig erhalten haben, wurde die Anleitung durchgeführt. Das "Anleitervolk" wurde kurz durchgesehen (Kippkontrolle) und... Wildbau mit eingetragenem Honig im Brutraum entfernt. Bei der letzten Anleitung wurde ein Rähmchen vergessen zu ergänzen. Das gesetzte Drohnenrähmchen wurde mit Arbeiterbrut ausgebaut, so dass keine Drohnenbrutentnahme möglich war. Die Bienenmenge ist stark gewachsen, so dass bei nächster Gelegenheit ein Ableger gebildet werden kann.

Als Ausweichtermin ist derzeit der Sonntag, 28.04.2019 um 17 Uhr geplant, wobei laut Wetterbericht nur 10 Grad vorhergesagt sind. Alternativ kommt der 1.Mai ab 16 Uhr in Frage, dann soll es wieder 16 Grad haben. Zu tiefe Temperaturen sind für die Ablegerbildung ungünstig, da die Bienen das Brutnest und die neue Königinnenzelle auf 30 Grad temperieren müssen.

Anleiter: Stephan Langbein


17. April 2019 - 17 Uhr - 2.praktische Anleitung in Eschenau (Gruppe Zander)


Heute wurden zunächst die beiden als Weisellos eingestuften Völker kontrolliert... leider sind diese immer noch Weisellos. Daher wurde jeweils ein Brutbrett mit frischer Brut aus dem Anleitungsvolk zugesetzt... letzter Versuch. Wenn ggf. erste Ableger am Wochenende gebildet werden können, kann in drei Wochen eine Volksvereinigung mit einem weiselrichtigen Ableger versucht werden, falls auf dem zugehängten Brutbrett keine Königin angezogen wird.
Bei der Durchsicht weiterer Völker wurden zwei weitere Königinnen weiss gezeichnet. Zwar ist weiss dieses Jahr nicht angesagt, doch weiss ist am besten zu erkennen (und man kauft sich ja nicht wegen 10 Königinnen jedes Jahr einen neuen Stift..). Normalerweise werden Königinnen jedes Jahr mit einer vorgegebenen Farbe markiert. Die nachfolgende Grafik zeigt die definierten Farben:
Königinnen zeichnen Farbe
Das für heute geplante Sonderthema Varroabehandlung wird aufgrund geringer Teilnehmerzahl verschoben. Ein Volk wird als stark eingestuft, reif, zur ersten Ablegerbildung. Sonst keine nennenswerte Vorkommnisse.
Anleiter: Jörg Kübler, Stephan Langbein


7. April 2019 - 16 Uhr - Fortsetzung 1.praktische Anleitung in Eschenau (Gruppe Zander)


Heute wurden nochmals 4 weitere Völker durchgesehen, davon eines schwach, aber Dieter konnte hier die Königin weiss zeichnen. Die drei anderen Völker sind von der Stärke mittel und gut für den Kurs geeignet. Bei einem Volk konnte schon ein voller Drohnenrahmen entnommen werden, ein weiteres Volk zeigte schon durchhängende Bienen an den Unterträgern, wobei dieses schon auf 20 Bruträhmchen sitzt.. sehr schön.

Imker Weinsberg Neuimkerkurs Imker Weinsberg Neuimkerkurs
Imker Weinsberg Neuimkerkurs Imker Weinsberg Neuimkerkurs
Imker Weinsberg Neuimkerkurs Imker Weinsberg Neuimkerkurs
Imker Weinsberg Neuimkerkurs
Anleiter: Stephan Langbein, Dieter Rupp




6. April 2019 - 16 Uhr - Fortsetzung 1.praktische Anleitung in Eschenau (Gruppe Zander)


Strahlender Sonnenschein, 17 Grad, voller Flugbetrieb in die blühende Kirsche. Die erste Durchsicht aller Bienenvölker war möglich. Vier Völker wurden als Problem- Völker eingestuft, der Rest ist ausreichend stark, um damit den Kurs erfolgreich durchführen zu können.
Das Anleitungsvolk wurde erweitert (2.Brutraum), Honigraum sitzt seit einer Woche, bei allen Völkern wurde das Drohnenrähmchen gesetzt, bei den nicht ganz so starken Völkern der zumindest der Honigraum aufgesetzt, am 17.April soll dann bei allen Völkern der 2.Brutraum nach unten folgen (bis auf die vier Problemvölker - Völker mit 3 bzw 4 Brutwaben bzw. zwei Völker ohne gesichert vorhandener Königin). Impressionen - so sollte es aussehen:




Anleiter: Kurt Klappenecker, Stephan Langbein


5. April 2019 - 17 Uhr - Start praktische Anleitung in Eschenau (Gruppe Zander)


Aufgrund der Temperaturen unter 10 Grad fand heute nur die Erstbesprechung auf der Bienenwiese statt. Die Anleiter stellten sich den Teilnehmern nochmals vor und erklärten den geplanten Ablauf und die Spielregeln auf dem Lehrbienenstand. Die Anleiter beschränkten sich bei der praktischen Anleitung auf eine erste Demonstration der Erstdurchsicht an dem Anleitungsvolk, dem Blick unter die Bruträhmchen, Entnahme eines Randrähmchens, Setzen des Drohnenrähmchens und Durchsicht von zwei Brutwaben.
Es wurden zwei Stockkarten ausgeteilt sowie die nächsten beiden Anleitungtermine fixiert (6.04. und 17.04.2019)


Anleiter: Kurt Klappenecker, Jörg Kübler, Stephan Langbein, Dieter Rupp
Um die Situation des diesjährigen Schulungs-Blog mit dem Blog aus 2016 vergleichen zu können, hier ebenfalls die Übersicht der Wettersituation (Temperaturen der Messstelle Obersulm-Willsbach) 2016 und 2019



16.März 2019 - Techniktag


Den Techniktag haben wir dieses Jahr bei Dieter in Weiler durchgeführt. Dabei wurden zuerst die imkerlichen Gerätschaften und Schleier nochmals detailliert gezeigt, die jeder Neuimker für den Kurs benötigt, danach nochmals ausführlich die Zubehörteile einer Zanderbeute vorgeführt, anschliessend wurde das Wabenausschmelzen mit dem Simol Schmelztrichter gezeigt. Paralell wurden Mittelwände eingelötet und die Varroabehandlung mit den notwendigen Applikatoren besprochen. Ebenso gingen wir auf die Bienenfütterung ein und haben viele Fragen geklärt.
Dem Start der praktischen Anleitung am 05.04.2019 sollte nun also nichts mehr im Wege stehen.


Anleiter: Kurt Klappenecker, Stephan Langbein, Dieter Rupp, Roland Speiser


08. - und 22.Februar 2019 - Theorieschulung mit Dr. Eva Frey

Am 08. Februar 2019 führte uns Frau Dr. Eva Frey zunächst in die Biologie der Biene ein, zeigte uns die Entwicklung vom Stiftchen bis zum Lebensende und gab erste Einblicke in den Bienenstaat. Am 22.Februar folgte dann die Einführung in das Bienenjahr, die Tätigkeiten der Imkerin/des Imkers im Jahresverlauf, erste Einführung in die Krankheiten der Biene, die Gesundheitsvorsorge und die rechtliche Fragen der Imkerei. Die Varroabehandlung wurde kurz angeschnitten, da Frau Dr. Frey jedoch bei der Hauptversammlung am 14. April speziell zu diesem Thema einen Fachvortrag halten wird, wurde dieses Thema heute nicht vertieft.
Das Nebenzimmer im Gasthaus Rössle war sehr gut gefüllt, neben den Neuimkern waren auch viele Vereinssmitglieder anwesend.





24. November 2018 - Werkstattseminar

Es hat uns gefreut, dass Sie so zahlreich erschienen sind. Aufgrund einiger Änderungen gegenüber vorangegangenen Kursen boten wir Ihnen zur Orientierung noch vor Weihnachten ein Werkstattseminar an. Die Änderungen gegenüber vorangegangenen Kursen sind:

  • Drei Beutensysteme zur Auswahl: Dadant, Zadant und Zander
  • Drei Anleitungsorte entspreched der gewählten Beute und damit auch unterschiedliche Betriebsweisen
  • Keine Sammelbestellung durch den Verein - freie Wahl des Lieferanten - ggf. selbst organisierte Sammelbestellung
  • Deutlich früherer Start der Kurse (zwei Infoveranstaltungen vor Weihnachten).

Inhalt des Werkstattseminars waren:

  • Kurzvorstellung historische Beuten
  • Kurzvorstellung Rähmchen (Unterschiedlicher Bau, unterschiedliche Größen, Besonderheiten), Normalrähmchen (Deutsch Normal, Zander, Dadant), Normalrähmchen mit Hoffmannseitenteil, Normalrähmchen modifiziert mit Hoffmannseitenteil, Drahtung. Zur Vertiefung: Welches Rähmchen soll ich nehmen?
  • Kurzvorstellung der Hohenheimer Einfachbeute (Zander) nach Liebig, zur Vertiefung: Gerhard Liebig, Einfach Imkern
  • Kurzvorstellung Zadant und angepasster Brutraum mit Vor- und Nachteilen, zur Vertiefung: Monatsbetrachtungen von Jürgen Binder
  • Kurzvorstellung Dadant mit angepasstem Brutraum, mit Vor- und Nachteilen, zur Vertiefung: Rainer Schwarz und die Betriebsweise in Dadant
  • Der Imkerkorb: Stockmeisel, Bienenbesen, Smoker, Schutzkleidung, einige Kleingerätschaften
  • Präsentation Beutentechnik Fa. Schürrle - hier der Prospekt und Preisliste
  • Einteilung der Neuimker in drei Gruppen entsprechend dem derzeitigen Interesse an der jeweiligen Betriebsweise/Beute
Impressionen:


Referenten: Andreas Braun, Kurt Klappenecker, Jörg Kübler, Stephan Langbein, Dieter Rupp und Roland Speiser

16. November 2018 - Startveranstaltung

Der Imkerverein Weinsberg freut sich sehr über Ihr Interesse an den Bienen, der Bienenzucht und der Imkerei!

Bei der Startveranstaltung am 16. November 2018 im Rößle in Willsbach haben wir Ihnen einige Informationen geben, die Ihre Motivation, sich mit diesem Hobby zu beschäftigen, weiter stärken sollen! Einige Anmerkungen zu diesen Themen:

  • Warum ist die Biene so wichtig für die Natur und uns Menschen
  • Einblicke in das Bienenvolk im Kurzvideo - in den Theorieseminaren dazu natürlich mehr!
  • Imkern als Hobby, Arbeit, Familie, Stress und Entspannung
  • Grundlegendes aus der Imkerei, Investitionen, Zeitaufwand
  • Zusätzliche persönliche Gewinne: Leute Kennenlernen, Kontakte mit Nachbarn, Erfahrungen in der Natur
  • Anmeldung und weiterer Ablauf des Kurses

Dazwischen und danach nahmen wir uns viel Zeit für Ihre Fragen, die Sie mitbrachten und die Ihnen während der Veranstaltung einfallen sind. Übrigens: Im kleinen Saal der Gaststätte Rößle waren wir unter uns und wurden wie immer hervorragend bedient mit Getränken und Speisen - also rundherum ein gemütlicher und interessanter Abend! Die Startveranstaltung war kostenlos (freilich ohne Bewirtung!), über die Kostenfrage informierte der Flyer und unsere Präsentationen. Bei Anmeldung erhielten die Neuimker eine CD wit wichtigen Informationen und das "Kursbuch zur Schulung" Gute Imkerliche Praxis, artgerecht, rückstandsfrei und nachhaltig von Wolfgang Ritter sowie Ansichtsexemplare der Bienenpflege. Kursgebühren fallen für Sie erst bei Teilnahme an den Theoriekursen an.
Referenten: Andreas Braun, Kurt Klappenecker, Roland Speiser und Birgit Werner